FRÖBEL forstet auf: Die Brennessel in unserem Garten
Aua: Außversehen in eine Brennesselpflanze gefasst und jetzt brennt die Haut. Das Kraut kann aber weitaus mehr als nur brennen. Das wollen wir gemeinsam herausfinden.
Das Thema Kräuter gab in den letzten Tagen viele Anlässe für gemeinsame Gespräche mit den Kinder. Verschiedenes Kraut ist auch in unserem Garten zu finden und wird gerne beobachtet und probiert. Dabei viel die Brennesselpflanze am Rand des Zaunes auf. Sie wurde spontan zum Anlass zum Forschen.
Zunächst das richtige Pflücken. Die Pflanze wird von unten am Stängel angefasst, um dann einzelne Blätter zu pflücken. Das leichte picksen am Stiehl zeugt von der Kraft der Pflanze. Nun wird das Blatt von unten nach oben eingerollt und anschließend zwischen den Fingern gezwirbelt. Dadurch werden die Brennesselhaare beseitigt.
Dann durfte das kleine Röllchen von den Kindern probiert werden. Und wie schmeckt es? "Hmmmmm, so lecker", meinten die Kinder. Die Brennessel ist dabei sehr gesund und kann durch einen hohen Salzgehalt auch in der Küche als Alternative verwendet werden. Zudem ist das Kraut perfekt auf unseren Körper abgestimmt und damit bio verfügbar. Sie ist wichtig, um unser Blut zu reinigen und zu bilden. Zusätzlich trägt sie viel Eisen in sich.
Die Pflanze kann nicht nur roh verzehrt werden, sondern bietet zahlreiche Möglichkeiten auch darüber hinaus. So wurden Brennesselchips zubereitet. Klingt komisch? Aber super lecker: Öl in der Pfanne oder im Topf erhitzen und dann die Brennessel darin schwenken bis sie knusprig sind. Dazu gab es Brennessellimonade, die auch noch Tage später von den Kindern immer wieder eingefordert wurde.